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Metallmantel und Mikrowellenausführung

Die Säureaufschlussgefäße mit PTFE-Einsätzen werden in zwei verschiedenen Varianten hergestellt: Die Produktlinie mit Metallmantel kann in Öfen, Sand-, Öl- oder Wasserbad und anderen konventionellen Methoden erhitzt werden, die neue Linie der Aufschlussgefäße hingegen wurde speziell für das rasche Aufheizen in Mikrowellenöfen entwickelt. Beide Varianten sind in verschiedenen Größen erhältlich und bieten eine große Bandbreite an Gefäßen von wirtschaftlichen Modellen für Routinetests bis hin zu massiven Varianten für die Verwendung unter extremen Bedingungen oder mit potentiell gefährlichen Proben. Jedes dieser Gefäße hat einen dickwandigen PTFE-Einsatz, welcher die Füllung vollständig vom Gehäuse isoliert. Diese Einsätze können zur Vermeidung jeglichen Kontakts von Säure mit den Metallteilen heraus genommen und außerhalb des Gefäßes befüllt oder entleert werden. Sie können auch ausgetauscht werden, falls sie einmal beschädigt oder verunreinigt bzw. kontaminiert werden.

Eigenschaften des Teflon

 

Einzigartiger Verschluss

Die Säureaufschlussbehälter von Parr werden mit Hilfe verschiedener Konstruktionsprinzipien während fortlaufender Heiz- und Kühldurchgänge, bei denen konventionelle Dichtungen versagen würden, dicht verschlossen gehalten. Eine dieser Konstruktionen verwendet einen konischen Verschluss zwischen dem PTFE-Einsatz und der Verschlusskappe mit einer ungewöhnlich großen Dichtfläche, die darauf abzielt, selbstabdichtend zu sein. Dieser lange Weg minimiert außerdem die Möglichkeit, dass Säure durch die Verbindung dringt. Behälter mit dieser Ausführung werden abgedichtet, indem eine gerändelte Kappe von Hand aufgeschraubt wird. Für Anwendungen mit höheren Temperaturen und Drücken werden die PTFE-Liner mit einem breiten Flansch ausgeführt. In diesem Fall werden die Behälterkappen dann entweder mit einer Spannvorrichtung abgedichtet oder es werden Überwurfschrauben dazu verwendet, die entsprechende Dichtkraft aufzubringen. Der dichte Verschluss bei PTFE-Einsätzen in Mikrowellenbomben von Parr wird ebenfalls durch einen selbstabdichtenden O-Ring aus PTFE erreicht.

Federvorgespannte Dichtung

Weil das PTFE des Einsatzes einen größeren Wärmeausdehnungskoeffizienten hat als das umgebende Material, wird sich der Einsatz bei Erhitzung oder Abkühlung der Bombe stärker ausdehnen und zusammenziehen als die Umgebung. Um diesen Unterschied zu kompensieren und die PTFE-Dichtung unter konstantem Druck zu halten, verfügen alle Säureaufschlussbehälter von Parr über eine Federvorspannung, die den Druck während des ganzen Ablaufs aufrecht hält, insbesondere beim Abkühlen zur Vermeidung von Leckagen.

Berstscheiben

Die meisten Parr Säureaufschlussbehälter werden mit Berstscheiben ausgestattet, um die Bombe und den Nutzer vor den Gefahren von unerwarteten oder gefährlich hohen Innendrücken zu schützen. Der Berstdruck in jeder Installation wird durch eine zerbrechliche Metallscheibe bestimmt, die als Sandwich-Konstruktion mit einer inneren Scheibe zum Schutz vor korrosiven Materialien ausgeführt wird.